VergaCon -  Werner Adams
VergaCon Werner Adams
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Willkommen auf der Internetseite der

VergaCon Werner Adams

 

VergaCon ist spezialisiert auf eVergabe

 

Die technische und organisatorische Umstellung auf die eVergabe sowie der otimale Umgang mit diesem Instrument sind die Tätigkeitsschwerpunkte von VergaCon.

Dazu gehört auch das Angebot, die Vergabeverfahren nach Umstellung auf eVergabe  unter den Gesichtspunkten der korrekten technischen Durchführung in der Startphase zu begleiten. 

 

Die organisatorische Vorbereitungen für den Umstieg in ein elektronisches Verfahren, die Auswahl eines Vergabeportals, die Einrichtung einer eVergabeakte und die Regelungen der internen Abläufe sind von entscheidender Bedeutung für den sinnvollen und wirtschaftlichen Einsatz der eVergabe. Dies gilt sowohl für die Vergabestellen wie auch die Unternehmen.

 

Während die eVergabe für die EU-Vergabeverfahren bereits seit 2018  in vollem Umfang vorgeschrieben ist, wird sie für die nationalen Vergabeverfahren mit der Einführung der UVgO verbindlich.

 

Werner Adams informiert Sie umfassend, kompetent und zu angemessenen Kosten (z.B. in Form eines Workshop) über

  • die rechtlichen Grundlagen der eVergabe,
  • die organisatorische Abwicklung,
  • alle erforderlichen Schritte zur Einführung,
  • den Aufbau einer elektronischen Vergabeakte und den Umgang damit, 
  • die Vorteile der eVergabe und
  • die evtl. auftauchenden Probleme sowie deren Lösung.

 

Dabei steht das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" eindeutig im Vordergrund! 

Und: Auch wer eVergabe bereits nutzt, sollte die organstorische Abwicklung seiner Vergabeverfahren hinterfragen, auf effizienz prüfen und wenn notwendig optimieren.

 

 

 

 

Die elektronische Vergabeakte ist unverzichtbar

 

Zu beachten sind die geltenden Vorschriften zur elektronischen Speicherung der Daten aus Vergabeverfahren! § 97 Abs. 5 GWB bzw. § 9 Abs 1 VgV sehen vor, dass nicht nur "für das Senden, Empfangen und Weiterleiten von Daten in einem Vergabeverfahren", sondern auch für "das Speichern dieser Daten elektronische Mitttel zu verwenden sind".  

 

Eine weitere wichtige Detailregelung findet sich im § 8 VgV, Absätze 1 u. 2:

Danach muss die Dokumentation des Vergabeverfahrens von Anfang an in Textform nach § 126b BGB - also elektronisch - erfolgen und auch der Vergabevermerk muss in gleicher Weise angelegt werden!

 

In die UVgO sind die Regelungen der VgV zur elektronischen Dokumentation fast vollständig übernommen worden, d.h., die elektronische Form der Dokumentation muss für alle Vergabeverfahren erfolgen.

 

  • Fazit: Dokumente nur noch ausdrucken ist zu wenig, faktisch ist die Einführung der elektronischen Vergabeakte vorgeschrieben - und das ist in jeder Hinsicht  sinnvoll und richtig!

 

 

 

 

Vollständige Umstellung auf die elektronische Vergabe in allen EU-Vergabeverfahren

 

Ab dem 18. Oktober 2018 hat die Papierform in EU-Vergabeverfahren endgültig ausgedient, die gesamte Abwicklung der Verfahren muss - bis auf geringen Ausnahmen - elektronisch erfolgen!

 

Die Nutzung der elektronischen Vergabe auf der Basis der nationalen Regeln im GWB, der VgV und der VOB/A-EU ist für alle Vergabestellen in der Bundesrepublik verpflichtend.

 

Jede Vergabestelle muss mit der Bekanntmachung eine elektronische Adresse angeben, unter der alle Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abgerufen werden können, ohne das dafür eine Registrierung erforderlich ist (diese Registrierung ist erst bei der beabsichtigten Teilnahme des Unternehmens am Vergabeverfahren erforderlich) 

 

Dies  gilt auch bei Teilnahmewettbewerben sowie auch für die Aufforderungen zur Interessenbekundung bzw. Interessenbestätigung.

 

 

 

 

Anwendung der eVergabe auch in nationalen Vergabeverfahren 

 

In der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) ist die verbindliche Anwendung der eVergabe auch für alle nationalen Vergabeverfahren unterhalb der EU-Schwellenwerte vorgeschrieben.

 

Das bedeutet z.B. für die Frage der Signaturen: Auch im nationalen Bereich ist die Textsignatur gemäß  § 126b BGB anzuwenden, was eindeutig zu einer Vereinfachung der Abgabe elektronischer Angebote füht. 

 

  • Leider ist die Bundesrepublik Deutschland bei Vergaben unterhalb der Schwellenwerte zu einem Flickenteppich geworden, da einerseits nicht alle Bundesländer die UVgO eingeführt haben und andererseits in einzelnen Bundesländern erheblich an den Vorschriften der UVgO "geschraubt" wurde. Diese unterschiedlichen Verfahrensweisen führen leider zu erheblicher rechtlicher Verunsicherung insbesondere bei bundesweit tätigen Bietern. 

 

Aber auch wenn die UVgO nicht oder nicht in vollständig beachtet wird: 

Seit 2020 sollte die eVergabe grundsätzlich das Standardverfahren sein!

 

Ebenso wie in den EU-Verfahren muss bei der Bekanntmachung eine elektronische Adresse angeben werden, unter der alle Vergabeunterlagen unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt - also ohne Registrierung - zugänglich sind und elektronisch abgerufen werden können (§ 41,1 VgV und §29,1 UVgO). Für die Teilnahme am Vergabeverfahren müssen sich die Unternehmen selbstverständlich registrieren!

 

 

 

Falls Sie Fragen zur eVergabe haben, können Sie mich gerne per eMail oder telefonisch kontaktieren. 

 

 

Aktuell:      

Aktuelle

EU-Schwellenwerte

 

Die EU-Kommission hat die Schwellenwerte für 2020/2021 wie folgt festgelegt:

 

- 5.350.000 € für Bauaufträge

- 5.350.000 € für Konzessionen

-   214.000 € für Dienst- und

                    Lieferaufträge 

-   139.000 € für D u. L Bund

-   428.000 € für D u. L Sektor.

                   

 

Öffentliche Aufträge werden grundsätzlich nur elektronisch vergeben

 

Die elektronische Abwicklung der Auftragsvergabe ist bekanntlich in allen EU-Vergabeverfahren seit dem Oktober 2018 verpflichtend angeordnet. 

 

 

Seit 2020 muss auch im Unterschwellenbereich die die eVergabe Verwendung finden, sofern die UVgO verpflichtet ist. 

 

 

Inhouse-Seminare zur  

eVergabe und der Organisation von Vergabeprozessen - speziell für öffentliche Auftraggeber

 

Wichtig für öffentliche Auftrag-geber, die sich bisher noch nicht intensiv mit der Umstellung auf eVergabe beschäftigt haben: 

In Inhouse-Seminaren und/oder in konkret auf die Anforderungen der Vergabestellen zugeschnittenen Workshops erfahren Sie alles, was zur Einführung der eVergabe wichtig ist.

Einzelheiten der Angebote finden Sie unter den Registerkarten "Inhouse-Seminare".

 

 

 

Inhouse-Seminare "eVergabe für Bieter"

 

Auch für alle Unternehmen, Fachingenieure, usw., die sich um öffentliche Aufträge bewerben möchten ist es wichtig, sich über eVergabe umfassend zu informieren.

 

So hat z.B. die Vergabekammer Lüneburg mit Beschluss vom 11.12.2018 (VgK-50/2018) die Auffassung vertreten, dass Bieter sich vergaberechtliche Basis-kenntnisse und vergabetechnische Kenntnisse (z.B. über elektronische Vergabeverfahren) selbst anzueignen haben.

 

In einem eintägigen Inhouse-Seminar erhalten Sie von Werner Adams alle notwendigen Infor-mationen, die Sie für die Betei-ligung an einem elektronischen Vergabeverfahren benötigen, selbstverständlich unter Berück-sichtigung der Bedürfnisse Ihres Unternehmens.

 

Einzelheiten des Angebotes finden unter den Registerkarten "Inhouse-Seminare" in der Rubrik "eVergabe für Bieter"

 

Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie bitte eine Anfrage an 

adamswerner@online.de

 

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